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Kolumbien ist zu 51% von Regenwald bedeckt. Dieses ermöglicht eine sehr große
Artenvielfalt der Tierwelt, welche sich wiederum in der kolumbianischen Küche
widerspiegelt. Die Küche Kolumbiens ist sehr regional geprägt und weist viele
Unterschiede auf. Außerordentliche Spezialitäten wie geröstete Ameisen oder
Meerschweinchen, gelten in einigen Regionen als Delikatesse - rufen aber in den
anderen Regionen das gleiche Kopfschütteln hervor, wie in Deutschland. Aber auch
Suppen und Saucen basierend auf Aji Amarillo (einer Pfefferart) findet man
häufig wieder. Rindfleisch ob gedünstet oder gebraten sowie Hühnchenfleisch sind
beliebte Speisen. In den Regionen um das Meer wird auch Fisch angeboten. Dieser
wird meistens in Kokusnussmilch zubereitet und mit Kokusnussreis gereicht. In
Europa verbindet man mit Kolumbien eher Kaffee - und die Kolumbianer selbst
erzählen einem, dass der Kaffee, den sie in Kolumbien trinken nicht so gut ist,
weil der gute Kaffee komplett exportiert wird.
Das Angebot an frischen Früchten ist überwältigend: Im Supermarkt gibt es 5
verschiedene Mangosorten (ganz klein und grün mit Zitrone und Salz als Snack,
klein für Saft, ... bis Schuh-groß), 6 verschiedene Bananensorten (klein, groß,
süß, zum Kochen, zum Braten, auch nach Reifegrad (grün, gelb, schwarz) sortiert)
und 7 verschiedene Kartoffelsorten (gelb, rosa, Tischtennisball-groß und auch
wie bei uns) naja und es gibt auch einen Schwung Früchte, die ich in Deutschland
noch nie gesehen habe. Aus diesen ganzen Früchten werden dann frische
Fruchtsäfte gemacht - entweder mit Wasser oder mit Milch. Lecker!
Die wichtigsten Nahrungsmittel sind Arepas (aus Maismehl mit Wasser, mit Käse
belegt, süß oder nicht, mit Ei drin, gelb oder weiß, fritiert oder gebacken,
...) und Reis (den es zu fast allem als Beilage gibt).
Von http://wikitravel.org/de/Kolumbien
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